Happy Birthday zum 25. ! |
| Posted by T3000 (t3000) |
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Wer denkt nicht beim Namen Commodore wehmütig zurück an den vierkanaligen 8 Bit Sound und an die sagenhafte Auflösung von 320x256 Pixeln bei 4096 Farben ? Diese Daten ermöglichten damals Spiele von bisher noch nie dagewesener Unterhaltungsqualität die bei vielen nur noch ungläubiges Staunen hervor rief und den Wunsch:
Muss ich haben!

Deswegen musste gleich nach der Wende mein treuerer alter Commodore C128D(gekauft in Berlin im Intershop am Schiffbauer Damm für ~1000 DM = ~8000 DDR Mark !- hier ein schöner Beitrag zu dem Thema aus 64'er 05/90) einem AMIGA 500 (Bild oben) weichen.
War das ein "Kulturschock" ;) vorallem die Spiele und die unglaubliche Demo Szene brachte Sachen hervor die einem die Kinnlade herunterklappen ließ.
Stellvertretend dafür
Red Sector - Megademo Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4
Turrican II
Psygnosis - Shadow of the Beast I & II & III
Cannon Fodder
Das der AMIGA aber viel mehr als das war wissen bis heute die Wenigsten, denn es gab Software die fast alle Anwendungsgebiete abdeckte in Hülle und Fülle. Tabellenkalkulation, Textverarbeitung, Raytracer, Grafikprogramme, Programme zur Nachbearbeitung von Videos inkl. der benötigten Hardware, Sampler, Programme zur DFÜ, Tracker , etc.pp. die Liste ließe sich beliebig lange fortführen. Unvergessen im Zusammenhang mit Software war auch die starke Public Domain Community die Disketten Serien wie die Fish PD oder später die AMINET CD's hervorbrachte. Auch die Hardware der "professionelleren" Modelle A1000/2000/3000/4000, die Power pur boten, und deren Erweiterbarkeit durch Zorro Slots machten die AMIGA's damals zu den Universalmaschinen schlechthin.
Deswegen wurde der 500er gegen einen 3000er "getauscht".

Mein erster zaghafter Kontakt mit einer Mailbox (die Lusatia in Bautzen) erst mit 14,4 dann 28,8er Modem letztendlich mit ISDN gehören noch heute zu den unvergesslichen Augenblicken die mich mit dem AMIGA verbinden. Internet gab es noch nicht für alle und News wurden in Newsgroups offline mit Z-Point gelesen. Durch den integrierten Flickerfixer konnten Standard VGA Monitore angeschlossen werden, bzw. GFX Karten eingebaut werden die dann Auflösungen jenseits von gut und böse ermöglichten (800x600 IMHO). Die erste Grafikkarte, eine Merlin die bis zum Schluß wegen verschiedenster Treiberprobleme nicht richtig funktioneren wollte ermöglichte durch Ihre 24 Bit Bildschirmauflösungen schon damals ein fast professionelles Arbeiten mit Grafikprogrammen
Unvergessen auch die AMIGA Messen in Köln und später in Berlin wo sich die Szene aus ganz Deutschland traf und dafür (so wie wir) hunderte Kilometer lange Reisen in Kauf namen.
Und trotz (oder gerade wegen) der vielen, vielen Guru Meditation die er mir im Laufe seines Lebens beschert hat, habe ich meinen AMIGA3000, der mir über viele Jahre gute Dienste geleistet hat, aufgehoben.
Man kann ja nie wissen ... 
Hier mal zum Nachlesen noch ein paar, teils nostalgische, Links:
Amiga Future
Wikipedia - AMIGA
Amiga History - Amiga 600 und Amiga 1200
Geschichten um die Geschichte des Amiga
Rainer Benda - Der Untergang aus meiner Sicht
Last changed: 13-08-2010 at 17:12:34
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